Die Berkel

Die Berkel

Die Berkel

Die Berkel (Dokumentarfilm, 2016, D / NL, 84min)
Tätigkeit: Produktionsleitung
Regie: Anna Schlottbohm & Willem Kootstra
Produzent: Winfried Bettmer, Filmwerkstatt Münster
Kamera: Rainer Komers
Ton: Tobias Welmering
Schnitt: Julian Isfort
Trailer: Hier klicken!
Link: berkel-film.org

Die Berkel (Dokumentarfilm, 2016, D / NL, 84min)
Tätigkeit: Produktionsleitung
Regie: Anna Schlottbohm & Willem Kootstra
Produzent: Winfried Bettmer, Filmwerkstatt Münster
Kamera: Rainer Komers
Ton: Tobias Welmering
Schnitt: Julian Isfort
Trailer: Hier klicken!
Link: berkel-film.org

Die Berkel (Dokumentarfilm, 2016, D / NL, 84min)
Tätigkeit: Produktionsleitung
Regie: Anna Schlottbohm & Willem Kootstra
Produzent: Winfried Bettmer, Filmwerkstatt Münster
Kamera: Rainer Komers
Ton: Tobias Welmering
Schnitt: Julian Isfort
Trailer: Hier klicken!
Link: berkel-film.org

Die Berkel (Dokumentarfilm, 2016, D / NL, 84min)
Tätigkeit: Produktionsleitung
Regie: Anna Schlottbohm & Willem Kootstra
Produzent: Winfried Bettmer, Filmwerkstatt Münster
Kamera: Rainer Komers
Ton: Tobias Welmering
Schnitt: Julian Isfort
Trailer: Hier klicken!
Link: berkel-film.org

Die Berkel (Dokumentarfilm, 2016, D / NL, 84min)
Tätigkeit: Produktionsleitung
Regie: Anna Schlottbohm & Willem Kootstra
Produzent: Winfried Bettmer, Filmwerkstatt Münster
Kamera: Rainer Komers
Ton: Tobias Welmering
Schnitt: Julian Isfort
Trailer: Hier klicken!
Link: berkel-film.org

Leise flüsternd bahnt sich die Berkel aus den Baumbergen ihren Weg Richtung deutsch-niederländische Grenze. Für ihren Dokumentarfilm bereisen die deutsche Filmemacherin Anna Schlottbohm und der niederländische Journalist Willem Kootstra den Fluß von der Quelle bis zur Mündung. In Begegnungen mit Anrainern und essayistischen Einschüben spüren die Filmautor*innen der Grenze nach, erkunden die Heimatbegriffe verschiedener Generationen und gehen der Poesie eines oft vergessenen Gefühlszustands nach: dem Fließen. Kopje onder!

Leise flüsternd bahnt sich die Berkel aus den Baumbergen ihren Weg Richtung deutsch-niederländische Grenze. Für ihren Dokumentarfilm bereisen die deutsche Filmemacherin Anna Schlottbohm und der niederländische Journalist Willem Kootstra den Fluß von der Quelle bis zur Mündung. In Begegnungen mit Anrainern und essayistischen Einschüben spüren die Filmautor*innen der Grenze nach, erkunden die Heimatbegriffe verschiedener Generationen und gehen der Poesie eines oft vergessenen Gefühlszustands nach: dem Fließen. Kopje onder!

Leise flüsternd bahnt sich die Berkel aus den Baumbergen ihren Weg Richtung deutsch-niederländische Grenze. Für ihren Dokumentarfilm bereisen die deutsche Filmemacherin Anna Schlottbohm und der niederländische Journalist Willem Kootstra den Fluß von der Quelle bis zur Mündung. In Begegnungen mit Anrainern und essayistischen Einschüben spüren die Filmautor*innen der Grenze nach, erkunden die Heimatbegriffe verschiedener Generationen und gehen der Poesie eines oft vergessenen Gefühlszustands nach: dem Fließen. Kopje onder!

Leise flüsternd bahnt sich die Berkel aus den Baumbergen ihren Weg Richtung deutsch-niederländische Grenze. Für ihren Dokumentarfilm bereisen die deutsche Filmemacherin Anna Schlottbohm und der niederländische Journalist Willem Kootstra den Fluß von der Quelle bis zur Mündung. In Begegnungen mit Anrainern und essayistischen Einschüben spüren die Filmautor*innen der Grenze nach, erkunden die Heimatbegriffe verschiedener Generationen und gehen der Poesie eines oft vergessenen Gefühlszustands nach: dem Fließen. Kopje onder!

Leise flüsternd bahnt sich die Berkel aus den Baumbergen ihren Weg Richtung deutsch-niederländische Grenze. Für ihren Dokumentarfilm bereisen die deutsche Filmemacherin Anna Schlottbohm und der niederländische Journalist Willem Kootstra den Fluß von der Quelle bis zur Mündung. In Begegnungen mit Anrainern und essayistischen Einschüben spüren die Filmautor*innen der Grenze nach, erkunden die Heimatbegriffe verschiedener Generationen und gehen der Poesie eines oft vergessenen Gefühlszustands nach: dem Fließen. Kopje onder!

In 21 Tagen von der Quelle bis zur Mündung

DIE BERKEL wurde von Anna Schlottbohm in der Masterschool Dokumentarfilm, deren Schwerpunkt auf dem Autorenfilm liegt, weiterentwickelt. Traditionell hat der Autorenfilm einen speziellen Produktionscharakter. Im Juni wurde ich von Winfried Bettmer gefragt, ob ich Teil des Berkel-Teams sein und ihn bei der Produktion unterstützten möchte. Somit begann im August die Drehplanung für den Berkelfilm. Wir hatten nicht viel Zeit und die Dreharbeiten sollten am 01.09.2016 in Billerbeck an der Berkelquelle beginnen. Somit musste ein enger Produktionsplan aufgestellt werden. Angesetzt waren 21 Drehtage mit über 20 Protagonist*innen, mit denen unser Team nicht viel Zeit hatte. Dieses Prinzip war für Kameramann Rainer Komers neu und auch er musste sich in diese für ihn spannende Situation hineinfühlen. Regisseurin Anna Schlottbohm ist es gewohnt, selber die Kamera in die Hand zu nehmen. Willem Kootstra hat als Journalist einen anderen Blick als Anna auf Informationen und Situationen. Er übernimmt eher den informationsvermittelnden Part in der Doppelregie. Anna Schlottbohm ist als junge Medienwissenschaftlerin nah an den Dingen und erzählt ihre emotionalen Erinnerungen gerne in Nahaufnahmen und ist detailverliebt. Kootstra’s Blick ist in den Weiten zu finden.

Rainer Komers, der sich meist viel Zeit für seine Dokumentarfilme nimmt, musste sich während der Produktion auf neue Begebenheiten einstellen. Schon nach wenigen Tagen fanden alle drei zueinander. Tobias Welmering, unser Tonmeister, ist ausgeglichen, ruhig und hat stets einen Spruch parat. Als gelernter Fotograf und mit seinen umfangreichen Erfahrungen im Bereich Ton war er ein perfektes Pendant zu Rainer – beide haben sich wunderbar ergänzt, obwohl beide vorher noch nicht miteinander gearbeitet hatten. Oft fanden wir Tobias mit seiner Angel und dem Puschel im Schilf nahe des Berkelwassers, um ein rundum breites Spektrum an verschiedenen Geräuschen für unseren Cutter Julian Isfort bereitzustellen. Die ersten Nächte hatten wir eine Ferienwohnung in Gescher, nahe der Glockengießerei. Nach Beendigung eines Drehtages war die erste Aufgabe, das Material zu sichern, Akkus zu laden und den nächsten Drehtag zu besprechen. Oft saß ich abends mit Anna am Esstisch, um die kommenden Drehtage final zu disponieren. Rainer und Tobi reinigten ihr Equipment, haben die Akkus geladen und sich für den nächsten Tag ausgeruht.

Am zehnten Drehtag überquerten wir die Grenze und Willem Kootstra wurde unser Reiseführer. Nach einem für uns ungeeigneten Ferienhaus und einem Autobahnhotel haben wir eine wunderbare Unterkunft in der Nähe von Almen gefunden – dies war unsere Residenz für die letzten Drehtage. Die verschiedenen Protagonist*innen und Lebenssituationen gaben uns für unsere abendlichen gemeinsamen Essen viel Gesprächsstoff. Wir besprachen Eindrücke oder Anekdoten aus anderen Lebenssituationen miteinander. Der Schnaps bei Schäfer Josef Goyke. Die Lebensfreude der jungen Pia. Die Zufriedenheit des Berkelaner Thomas Bücking. Die riesigen Schuhe der Wessels. Die Kristalle von Han Kamphuis. Oder die Gedichte von Tim Pardijs. Jeder Tag war gefüllt von Eindrücken. Eine Zeit und Menschen, die ich nicht missen möchte.

Danke für diese wunderbaren Momente und Erfahrungen.

Steffi Köhler, Juni 2017, Münster

In 21 Tagen von der Quelle bis zur Mündung

DIE BERKEL wurde von Anna Schlottbohm in der Masterschool Dokumentarfilm, deren Schwerpunkt auf dem Autorenfilm liegt, weiterentwickelt. Traditionell hat der Autorenfilm einen speziellen Produktionscharakter. Im Juni wurde ich von Winfried Bettmer gefragt, ob ich Teil des Berkel-Teams sein und ihn bei der Produktion unterstützten möchte. Somit begann im August die Drehplanung für den Berkelfilm. Wir hatten nicht viel Zeit und die Dreharbeiten sollten am 01.09.2016 in Billerbeck an der Berkelquelle beginnen. Somit musste ein enger Produktionsplan aufgestellt werden. Angesetzt waren 21 Drehtage mit über 20 Protagonist*innen, mit denen unser Team nicht viel Zeit hatte. Dieses Prinzip war für Kameramann Rainer Komers neu und auch er musste sich in diese für ihn spannende Situation hineinfühlen. Regisseurin Anna Schlottbohm ist es gewohnt, selber die Kamera in die Hand zu nehmen. Willem Kootstra hat als Journalist einen anderen Blick als Anna auf Informationen und Situationen. Er übernimmt eher den informationsvermittelnden Part in der Doppelregie. Anna Schlottbohm ist als junge Medienwissenschaftlerin nah an den Dingen und erzählt ihre emotionalen Erinnerungen gerne in Nahaufnahmen und ist detailverliebt. Kootstra’s Blick ist in den Weiten zu finden.

Rainer Komers, der sich meist viel Zeit für seine Dokumentarfilme nimmt, musste sich während der Produktion auf neue Begebenheiten einstellen. Schon nach wenigen Tagen fanden alle drei zueinander. Tobias Welmering, unser Tonmeister, ist ausgeglichen, ruhig und hat stets einen Spruch parat. Als gelernter Fotograf und mit seinen umfangreichen Erfahrungen im Bereich Ton war er ein perfektes Pendant zu Rainer – beide haben sich wunderbar ergänzt, obwohl beide vorher noch nicht miteinander gearbeitet hatten. Oft fanden wir Tobias mit seiner Angel und dem Puschel im Schilf nahe des Berkelwassers, um ein rundum breites Spektrum an verschiedenen Geräuschen für unseren Cutter Julian Isfort bereitzustellen. Die ersten Nächte hatten wir eine Ferienwohnung in Gescher, nahe der Glockengießerei. Nach Beendigung eines Drehtages war die erste Aufgabe, das Material zu sichern, Akkus zu laden und den nächsten Drehtag zu besprechen. Oft saß ich abends mit Anna am Esstisch, um die kommenden Drehtage final zu disponieren. Rainer und Tobi reinigten ihr Equipment, haben die Akkus geladen und sich für den nächsten Tag ausgeruht.

Am zehnten Drehtag überquerten wir die Grenze und Willem Kootstra wurde unser Reiseführer. Nach einem für uns ungeeigneten Ferienhaus und einem Autobahnhotel haben wir eine wunderbare Unterkunft in der Nähe von Almen gefunden – dies war unsere Residenz für die letzten Drehtage. Die verschiedenen Protagonist*innen und Lebenssituationen gaben uns für unsere abendlichen gemeinsamen Essen viel Gesprächsstoff. Wir besprachen Eindrücke oder Anekdoten aus anderen Lebenssituationen miteinander. Der Schnaps bei Schäfer Josef Goyke. Die Lebensfreude der jungen Pia. Die Zufriedenheit des Berkelaner Thomas Bücking. Die riesigen Schuhe der Wessels. Die Kristalle von Han Kamphuis. Oder die Gedichte von Tim Pardijs. Jeder Tag war gefüllt von Eindrücken. Eine Zeit und Menschen, die ich nicht missen möchte.

Danke für diese wunderbaren Momente und Erfahrungen.

Steffi Köhler, Juni 2017, Münster

In 21 Tagen von der Quelle bis zur Mündung

DIE BERKEL wurde von Anna Schlottbohm in der Masterschool Dokumentarfilm, deren Schwerpunkt auf dem Autorenfilm liegt, weiterentwickelt. Traditionell hat der Autorenfilm einen speziellen Produktionscharakter. Im Juni wurde ich von Winfried Bettmer gefragt, ob ich Teil des Berkel-Teams sein und ihn bei der Produktion unterstützten möchte. Somit begann im August die Drehplanung für den Berkelfilm. Wir hatten nicht viel Zeit und die Dreharbeiten sollten am 01.09.2016 in Billerbeck an der Berkelquelle beginnen. Somit musste ein enger Produktionsplan aufgestellt werden. Angesetzt waren 21 Drehtage mit über 20 Protagonist*innen, mit denen unser Team nicht viel Zeit hatte. Dieses Prinzip war für Kameramann Rainer Komers neu und auch er musste sich in diese für ihn spannende Situation hineinfühlen. Regisseurin Anna Schlottbohm ist es gewohnt, selber die Kamera in die Hand zu nehmen. Willem Kootstra hat als Journalist einen anderen Blick als Anna auf Informationen und Situationen. Er übernimmt eher den informationsvermittelnden Part in der Doppelregie. Anna Schlottbohm ist als junge Medienwissenschaftlerin nah an den Dingen und erzählt ihre emotionalen Erinnerungen gerne in Nahaufnahmen und ist detailverliebt. Kootstra’s Blick ist in den Weiten zu finden.

Rainer Komers, der sich meist viel Zeit für seine Dokumentarfilme nimmt, musste sich während der Produktion auf neue Begebenheiten einstellen. Schon nach wenigen Tagen fanden alle drei zueinander. Tobias Welmering, unser Tonmeister, ist ausgeglichen, ruhig und hat stets einen Spruch parat. Als gelernter Fotograf und mit seinen umfangreichen Erfahrungen im Bereich Ton war er ein perfektes Pendant zu Rainer – beide haben sich wunderbar ergänzt, obwohl beide vorher noch nicht miteinander gearbeitet hatten. Oft fanden wir Tobias mit seiner Angel und dem Puschel im Schilf nahe des Berkelwassers, um ein rundum breites Spektrum an verschiedenen Geräuschen für unseren Cutter Julian Isfort bereitzustellen. Die ersten Nächte hatten wir eine Ferienwohnung in Gescher, nahe der Glockengießerei. Nach Beendigung eines Drehtages war die erste Aufgabe, das Material zu sichern, Akkus zu laden und den nächsten Drehtag zu besprechen. Oft saß ich abends mit Anna am Esstisch, um die kommenden Drehtage final zu disponieren. Rainer und Tobi reinigten ihr Equipment, haben die Akkus geladen und sich für den nächsten Tag ausgeruht.

Am zehnten Drehtag überquerten wir die Grenze und Willem Kootstra wurde unser Reiseführer. Nach einem für uns ungeeigneten Ferienhaus und einem Autobahnhotel haben wir eine wunderbare Unterkunft in der Nähe von Almen gefunden – dies war unsere Residenz für die letzten Drehtage. Die verschiedenen Protagonist*innen und Lebenssituationen gaben uns für unsere abendlichen gemeinsamen Essen viel Gesprächsstoff. Wir besprachen Eindrücke oder Anekdoten aus anderen Lebenssituationen miteinander. Der Schnaps bei Schäfer Josef Goyke. Die Lebensfreude der jungen Pia. Die Zufriedenheit des Berkelaner Thomas Bücking. Die riesigen Schuhe der Wessels. Die Kristalle von Han Kamphuis. Oder die Gedichte von Tim Pardijs. Jeder Tag war gefüllt von Eindrücken. Eine Zeit und Menschen, die ich nicht missen möchte.

Danke für diese wunderbaren Momente und Erfahrungen.

Steffi Köhler, Juni 2017, Münster

In 21 Tagen von der Quelle bis zur Mündung

DIE BERKEL wurde von Anna Schlottbohm in der Masterschool Dokumentarfilm, deren Schwerpunkt auf dem Autorenfilm liegt, weiterentwickelt. Traditionell hat der Autorenfilm einen speziellen Produktionscharakter. Im Juni wurde ich von Winfried Bettmer gefragt, ob ich Teil des Berkel-Teams sein und ihn bei der Produktion unterstützten möchte. Somit begann im August die Drehplanung für den Berkelfilm. Wir hatten nicht viel Zeit und die Dreharbeiten sollten am 01.09.2016 in Billerbeck an der Berkelquelle beginnen. Somit musste ein enger Produktionsplan aufgestellt werden. Angesetzt waren 21 Drehtage mit über 20 Protagonist*innen, mit denen unser Team nicht viel Zeit hatte. Dieses Prinzip war für Kameramann Rainer Komers neu und auch er musste sich in diese für ihn spannende Situation hineinfühlen. Regisseurin Anna Schlottbohm ist es gewohnt, selber die Kamera in die Hand zu nehmen. Willem Kootstra hat als Journalist einen anderen Blick als Anna auf Informationen und Situationen. Er übernimmt eher den informationsvermittelnden Part in der Doppelregie. Anna Schlottbohm ist als junge Medienwissenschaftlerin nah an den Dingen und erzählt ihre emotionalen Erinnerungen gerne in Nahaufnahmen und ist detailverliebt. Kootstra’s Blick ist in den Weiten zu finden.

Rainer Komers, der sich meist viel Zeit für seine Dokumentarfilme nimmt, musste sich während der Produktion auf neue Begebenheiten einstellen. Schon nach wenigen Tagen fanden alle drei zueinander. Tobias Welmering, unser Tonmeister, ist ausgeglichen, ruhig und hat stets einen Spruch parat. Als gelernter Fotograf und mit seinen umfangreichen Erfahrungen im Bereich Ton war er ein perfektes Pendant zu Rainer – beide haben sich wunderbar ergänzt, obwohl beide vorher noch nicht miteinander gearbeitet hatten. Oft fanden wir Tobias mit seiner Angel und dem Puschel im Schilf nahe des Berkelwassers, um ein rundum breites Spektrum an verschiedenen Geräuschen für unseren Cutter Julian Isfort bereitzustellen. Die ersten Nächte hatten wir eine Ferienwohnung in Gescher, nahe der Glockengießerei. Nach Beendigung eines Drehtages war die erste Aufgabe, das Material zu sichern, Akkus zu laden und den nächsten Drehtag zu besprechen. Oft saß ich abends mit Anna am Esstisch, um die kommenden Drehtage final zu disponieren. Rainer und Tobi reinigten ihr Equipment, haben die Akkus geladen und sich für den nächsten Tag ausgeruht.

Am zehnten Drehtag überquerten wir die Grenze und Willem Kootstra wurde unser Reiseführer. Nach einem für uns ungeeigneten Ferienhaus und einem Autobahnhotel haben wir eine wunderbare Unterkunft in der Nähe von Almen gefunden – dies war unsere Residenz für die letzten Drehtage. Die verschiedenen Protagonist*innen und Lebenssituationen gaben uns für unsere abendlichen gemeinsamen Essen viel Gesprächsstoff. Wir besprachen Eindrücke oder Anekdoten aus anderen Lebenssituationen miteinander. Der Schnaps bei Schäfer Josef Goyke. Die Lebensfreude der jungen Pia. Die Zufriedenheit des Berkelaner Thomas Bücking. Die riesigen Schuhe der Wessels. Die Kristalle von Han Kamphuis. Oder die Gedichte von Tim Pardijs. Jeder Tag war gefüllt von Eindrücken. Eine Zeit und Menschen, die ich nicht missen möchte.

Danke für diese wunderbaren Momente und Erfahrungen.

Steffi Köhler, Juni 2017, Münster

In 21 Tagen von der Quelle bis zur Mündung

DIE BERKEL wurde von Anna Schlottbohm in der Masterschool Dokumentarfilm, deren Schwerpunkt auf dem Autorenfilm liegt, weiterentwickelt. Traditionell hat der Autorenfilm einen speziellen Produktionscharakter. Im Juni wurde ich von Winfried Bettmer gefragt, ob ich Teil des Berkel-Teams sein und ihn bei der Produktion unterstützten möchte. Somit begann im August die Drehplanung für den Berkelfilm. Wir hatten nicht viel Zeit und die Dreharbeiten sollten am 01.09.2016 in Billerbeck an der Berkelquelle beginnen. Somit musste ein enger Produktionsplan aufgestellt werden. Angesetzt waren 21 Drehtage mit über 20 Protagonist*innen, mit denen unser Team nicht viel Zeit hatte. Dieses Prinzip war für Kameramann Rainer Komers neu und auch er musste sich in diese für ihn spannende Situation hineinfühlen. Regisseurin Anna Schlottbohm ist es gewohnt, selber die Kamera in die Hand zu nehmen. Willem Kootstra hat als Journalist einen anderen Blick als Anna auf Informationen und Situationen. Er übernimmt eher den informationsvermittelnden Part in der Doppelregie. Anna Schlottbohm ist als junge Medienwissenschaftlerin nah an den Dingen und erzählt ihre emotionalen Erinnerungen gerne in Nahaufnahmen und ist detailverliebt. Kootstra’s Blick ist in den Weiten zu finden.

Rainer Komers, der sich meist viel Zeit für seine Dokumentarfilme nimmt, musste sich während der Produktion auf neue Begebenheiten einstellen. Schon nach wenigen Tagen fanden alle drei zueinander. Tobias Welmering, unser Tonmeister, ist ausgeglichen, ruhig und hat stets einen Spruch parat. Als gelernter Fotograf und mit seinen umfangreichen Erfahrungen im Bereich Ton war er ein perfektes Pendant zu Rainer – beide haben sich wunderbar ergänzt, obwohl beide vorher noch nicht miteinander gearbeitet hatten. Oft fanden wir Tobias mit seiner Angel und dem Puschel im Schilf nahe des Berkelwassers, um ein rundum breites Spektrum an verschiedenen Geräuschen für unseren Cutter Julian Isfort bereitzustellen. Die ersten Nächte hatten wir eine Ferienwohnung in Gescher, nahe der Glockengießerei. Nach Beendigung eines Drehtages war die erste Aufgabe, das Material zu sichern, Akkus zu laden und den nächsten Drehtag zu besprechen. Oft saß ich abends mit Anna am Esstisch, um die kommenden Drehtage final zu disponieren. Rainer und Tobi reinigten ihr Equipment, haben die Akkus geladen und sich für den nächsten Tag ausgeruht.

Am zehnten Drehtag überquerten wir die Grenze und Willem Kootstra wurde unser Reiseführer. Nach einem für uns ungeeigneten Ferienhaus und einem Autobahnhotel haben wir eine wunderbare Unterkunft in der Nähe von Almen gefunden – dies war unsere Residenz für die letzten Drehtage. Die verschiedenen Protagonist*innen und Lebenssituationen gaben uns für unsere abendlichen gemeinsamen Essen viel Gesprächsstoff. Wir besprachen Eindrücke oder Anekdoten aus anderen Lebenssituationen miteinander. Der Schnaps bei Schäfer Josef Goyke. Die Lebensfreude der jungen Pia. Die Zufriedenheit des Berkelaner Thomas Bücking. Die riesigen Schuhe der Wessels. Die Kristalle von Han Kamphuis. Oder die Gedichte von Tim Pardijs. Jeder Tag war gefüllt von Eindrücken. Eine Zeit und Menschen, die ich nicht missen möchte.

Danke für diese wunderbaren Momente und Erfahrungen.

Steffi Köhler, Juni 2017, Münster

Die Berkel – Still 02

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